„Ich schrieb es in recht fröhlicher Stimmung“, sagte Robert Schumann über sein dreisätziges Werk „Ouvertüre, Scherzo und Finale“, das sich durch eine besondere Leichtigkeit, Transparenz und Lebensfreude auszeichnet. Es gilt als eines der handwerklich diszipliniertesten und feinsten Orchesterwerke Schumanns. Ob am Lagerfeuer oder auf dem Konzertpodium: die Gitarre weiß mit Intimität und Besinnlichkeit zu verzaubern, was dem mexikanischen Komponisten Manuel Ponce mit seinem Gitarrenkonzert „Concierto del sur“ wunderbar gelingt. Wenn dann noch die junge Gitarristin Laura Lootens spielt, kommen furchtlose Virtuosität und eine beeindruckende Bühnenpräsenz hinzu. 2025/26 debütierte die Trägerin zahlreicher Preise im renommierten Concertgebouw Amsterdam und unternahm vier Tourneen durch die USA und Australien. Bereits mit 22 Jahren erhielt sie einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater München. Gut gelaunt geht es weiter: Mit der 4. Symphonie schuf Ludwig van Beethoven eine entspannte und unbekümmerte Sommer-Symphonie. So erlebt man Beethoven selten.
Robert Schumann
Ouvertüre, Scherzo und Finale op. 52
Manuel Ponce
Concierto del sur
Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60
