Nichts eint uns im Menschsein so sehr, wie die Sehnsucht nach Spiritualität und die Frage: Gibt es eine höhere Macht? Und so ist es nicht verwunderlich, dass die Frage nach einer tieferen Dimension des Lebens auch Komponisten umtreibt. Während Paul Hindemith sich musikalisch in die Geschichte des Isenheimer Altars vertiefte, wurde für Anton Bruckner sein „Te Deum“ zum „Stolz seines Lebens“. Er war sich sicher: Das Werk würde ihn würdig machen, für ein Leben nach dem Tod.
Charles Ives hingegen stellte mit schwebenden Klängen die „ewige Frage des Seins“ – die unbeantwortet bleibt.
Charles Ives
„The Unanswered Question“
Paul Hindemith
Symphonie „Mathis der Maler“
Anton Bruckner
„Te Deum“ C-Dur WAB 45
