Den Abschluss der Saison widmen die Bergischen Symphoniker und Daniel Huppert drei russischen Komponisten mit Werken des frühen 20. Jahrhunderts. Dmitri Kabalewskis heitere und energiegeladene Suite „Die Komödianten“ bringt bildreich die Verspieltheit eines Jahrmarkts zum Klingen. Bekannt ist sein „Galopp der Komödianten“ auch aus Zeichentrickfilmen, Videospielen und Werbespots. Farbenprächtig und spritzig erklingt Igor Strawinskys Feuervogel-Suite, die das märchenhafte Geschehen um den bösen Zauberer Kastschej, Prinz Iwan und den titelgebenden Feuervogel erzählt. „It shakes me! It quakes me! It makes me feel goose-pimply all over!“ – als Marilyn Monroe in „Das verflixte siebte Jahr“ Sergei Rachmaninows zweites Klavierkonzert hört, kann sie sich kaum noch beherrschen. Kein Wunder, denn das Werk schwelgt nur so in Emotion und Wärme. Der 20-jährige Pianist Vsevolod Zavidov gilt als eines der vielversprechendsten jungen Talente der traditionsreichen russischen Klavierschule. Früh als Wunderkind gefeiert, überzeugt er mit einer künstlerischen Reife und Ausdruckskraft, die weit über sein jugendliches Alter hinausgehen.
Dmitri Kabalewski
„Die Komödianten“ Suite op. 26
Igor Strawinsky
„Der Feuervogel“ Suite für Orchester
Sergei Rachmaninov
Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll op. 18
