Grete, Mariedl und Erna träumen sich in ein schöneres Leben hinein. Die drei Frauen philosophieren über ihr Leben, ihre Kinder, über Sex und verstopfte Aborte. Erna macht sich große Sorgen um ihren Sohn Herrmann, der eher dem Alkohol zugetan ist als der Idee, ihr einen Enkel zu schenken. Grete, von ihrem Mann für eine Achtzehnjährige verlassen, hat sich ihren Dackel Lydia zur neuen Lebenspartnerin erkoren. Mariedl, die dritte im Bunde, ist Klofrau von Beruf und aus Berufung. Die drei Frauen träumen von einem Fest, auf dem Grete einem Musikanten den Kopf verdreht und der Papst um Ernas Hand anhält, während Mariedl unter dem Jubel der Menge die verstopften Klomuscheln reinigt.
Abgründig, bitterböse und gnadenlos komisch seziert Werner Schwab in seinem längst zum modernen Klassiker avancierten Drama die Welt der kleinen Leute: „Das sind Leute, die glauben, alles zu wissen, über
alle zu bestimmen. Eine Form von Größenwahn.“