„Der zerbrochene Krug“ ist ein Lustspiel über den Huissumer Dorfrichter Adam, der gezwungen wird, über seine eigenen Verfehlungen zu Gericht zu sitzen. Kleist zeigt in seinem zeitlosen Lustspiel, wie fragwürdig Rechtsverfahren werden können, wenn Machtmissbrauch und Korruption in die Gerichte Einzug halten.
Die Uraufführung fand 1808 unter der Leitung von Johann Wolfgang von Goethe am Hoftheater in Weimar statt – und wurde zunächst ein Misserfolg. Heute zählt „Der zerbrochene Krug“ zu den meistgespielten Stücken auf deutschsprachigen Bühnen.
Wiederaufnahme aufgrund der großen Nachfrage.