Zwei komponierende Brüder: Johann Michael und Joseph Haydn. Der unbekanntere, aber genauso produktive Johann Michael wurde 1763 Hofkomponist in Salzburg. Weil sein Freund W.A. Mozart für Haydns 25. Symphonie eine Einleitung geschrieben hatte, deklarierte man das ganze Werk lange als Mozart-Symphonie Nr. 37, bis der Irrtum aufflog. „Grande Pièce Symphonique“ von César Franck, ursprünglich ein reines Orgelwerk, wurde auf Anregung des Organisten Christian Schmitt in eine Fassung für Orgel und Orchester gebracht, durch die überraschende Klangwirkungen, leuchtende Farben und neue wilde Orgelpassagen entstanden. Die Bergischen Symphoniker freuen sich, dass Christian Schmitt, der u.a. mit den Berliner Philharmonikern oder bei den Salzburger Festspielen aufgetreten ist, mit ihnen gemeinsam dieses schillernde Werk aufführen wird. Von Stanley Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum“ bis hin zu „The Big Bang Theory“: Richard Strauss’ „Also sprach Zarathustra“ ist von den ersten Tönen an – dem berühmtesten Sonnenaufgang der Kompositionsgeschichte – vertraut und doch immer wieder eine Überraschung. Die inhaltlichen Bezüge zu Friedrich Nietzsches literarischer Vorlage sind eher vage und rätselhaft. Und doch fängt die Tondichtung die Stimmung des Textes auf einzigartige Weise ein.
Michael Haydn
Sinfonia Nr. 25 G-Dur MH 334
César Franck
Grande Pièce Symphonique op. 17 (Bearb. für Orgel und Orchester: Zsigmond Szathmáry)
Richard Strauss
„Also sprach Zarathustra“ op. 30
