Tragisch, dramatisch und packend ertönt Tschaikowskys „Pathétique“ und ebenso tragisch sind die Umstände ihrer Entstehung: Nur fünf Tage nach der Uraufführung starb der Komponist vermutlich an einem Glas verunreinigten Wassers. „In diese Sinfonie legte ich ohne Übertreibung meine ganze Seele“, schrieb der russische Komponist damals über seine persönlichste Symphonie. Was er genau damit meinte, bleibt bis heute ein Rätsel. Daniel Huppert bettet Tschaikowskys Sechste in die sphärischen Klänge von Arvo Pärt „Fratres“ und Anna Clynes Cellokonzert „Dance“ und schafft damit einen spannungsvollen Kontrast zwischen innerer Einkehr und sprühenden Emotionen.
Arvo Pärt
„Fratres“ für Streichorchester und Schlagzeug
Anna Clyne
„Dance“ – Concerto for Cello and Orchestra
Pijotr Iljitsch Tschaikowsky
Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 „Pathétique“
