Ein Abend wie ein Rausch. Sinnlich. Radikal. Verstörend aktuell.
Von der brodelnden, verruchten Metropole der 1920er über die Zeit des Exils bis ins Heute. Katharine Mehrling tanzt am Abgrund des Vulkans.
Sie bringt das Repertoire von Kurt Weill und Hanns Eisler mit den Texten von Bertolt Brecht nicht als nostalgische Erinnerung auf die Bühne – sondern als flammendes Plädoyer und brennenden Kommentar auf unsere heutige Welt.
International gefeiert, zuhause in Berlin auf Bühnen wie der Komischen Oper oder dem Berliner Ensemble, ist Katharine Mehrling DIE Brecht/Weill-Interpretin unserer Zeit.
Ob Songs aus der Dreigroschenoper wie „Mackie Messer“ oder „Die Seeräuber Jenny“, ob „Berlin im Licht“, „Youkali“ oder „Speak low“ – mit ihrer unverwechselbaren Stimme, „die die Luft von Berlin, die Straßen von Paris und die Einsamkeit des New Yorker Exils in sich aufnimmt“ (Barrie Kosky), verwandelt sie diese ikonischen Lieder in eindrucksvolle Seelenlandschaften. Als seien sie für sie geschrieben.
Mehrling schafft es, den Texten von Brecht einen Sound zu geben, den es seit Gisela May nicht mehr gegeben hat: schroff und zart, melodisch und wieder ins Sprechende wechselnd, jagt sie einem Schauer über die Haut. Einfach unnachahmlich. (Welt)
In neuen, eigens für sie geschriebenen Orchesterarrangements, entfaltet Katharine Mehrling – gemeinsam mit den Bergischen Symphonikern – die stilistische Vielfalt zwischen Cabaret, Chanson, Tango, Ballade und wildem Jazz.
Eine der sensationellsten Stimmen der Welt. (Berliner Zeitung)