Die Veranstaltung findet im Rahmen des Herbsttheaters im Theaterzelt auf dem Fronhof statt.
Wir bitten um Reservierung mit Angabe der benötigten Plätze per E-Mail an herbsttheater@theater-solingen.de
Aftershowparty mit DJ Dwaiser Jackson im Anschluss
„Ein Stück Freiheit“ ist ein eigens für den Außenraum entwickeltes Tanztheater-Stück. Der Tanz verlässt den geschützten Bühnenraum und begibt sich „outside the box“ – dorthin, wo Freiheit im unmittelbaren Kontakt mit Umgebung, Wetter und Publikum neu erfahrbar wird.
Im Zentrum steht eine choreografische Forschung zu Freiheit als Bewegungserfahrung. Zeitgenössischer Tanz und urbaner Tanz verschmelzen mit Schauspiel und Text sowie Live-Musik. Die Live-Musik umfasst Oper, Gesang und weitere Instrumente und wird von Céline Kammin gespielt. So entsteht eine Verbindung verschiedener künstlerischer Ausdrucksformen, die unmittelbar im Kontext ihrer Umgebung stehen.
Freiheit wird nicht illustrativ dargestellt, sondern über Körper, Bewegung, Rhythmus, räumliche Konstellationen und soziale Interaktionen untersucht. Die choreografische Sprache ist aus den Expertisen von Rayboom und Joy Kammin entstanden: Tanztheater, Urbaner-, und Zeitgenössischer Tanz verschmelzen zu einer einheit und machen das Spannungsfeld zwischen innerem Erleben und äußerer Realität sichtbar.
Eine Reise durch den öffentlichen Raum
Die Performerinnen Rymon Zacharei (Rayboom), Céline Kammin und Joy Kammin begeben sich mit Koffern auf eine Reise durch den Stadtteil und setzen sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Freiheit auseinander.
Die Performance besteht aus vier etwa zehnminütigen Szenen, die an verschiedenen Orten auf einem gemeinsamen Spaziergang mit dem Publikum aufgeführt werden. Das Publikum bewegt sich zwischen den einzelnen Performance-Orten mit den Performerinnen. Die Wege zwischen den Szenen sind dabei Teil der Performance und verbinden die einzelnen Situationen miteinander.
Gerade diese Bewegung verändert die Wahrnehmung: Tanz wird anders aufgenommen, wenn auch das Publikum selbst in Bewegung ist. Die klassische Trennung zwischen Bühne und Zuschauerraum wird aufgebrochen. Der direkte Austausch zwischen Performerinnen, Publikum und öffentlichem Raum trägt zu einer ganz eigenen Theater- und Tanzerfahrung bei.
Zu Beginn der Performance gibt es Fragen zum Thema Freiheit auf kleinen Zetteln, die das Publikum für sich beantworten kann. Auf dem gemeinsamen Weg begegnen den Zuschauer anschließend unterschiedliche Situationen, Bilder, Texte und Bewegungen, die dazu einladen, die eigene Wahrnehmung weiterzuführen.
„Ein Stück Freiheit“ lädt dazu ein, die eigene Perspektive zu hinterfragen und neue Blickwinkel zu entdecken: zu spüren, was uns bewegt, was uns begrenzt und was entstehen darf.
Die Performance ist dabei sehr familienfreundlich.
Dauer: ca. 60 Minuten