Mittwoch, 21.11.2018, 19:30 Uhr

Zeig mir dein Fleisch! Das Taschenopernfestival 2018

  • Musiktheater
Theater und Konzerthaus Solingen
Pina-Bausch-Saal
Eintritt: 16,00 - 37,00 €
Zeig mir dein Fleisch! (21.11.2018 19:30)

Inhalt

Grandios: So geht zeitgenössisches Musiktheater heute

Wer wissen möchte, wo zeitgenössisches Musiktheater heute steht, kann die Antwort jetzt hautnah erleben. „Zeig mir dein Fleisch! Über den Wert des Körpers“ ist der Titel des 7. Taschenopernfestivals Salzburg. Dabei steht „Taschenoper“ als Wortschöpfung für kleine Opern im Taschenformat. Das Besondere: Die fünf ca. 20-minütigen Opernminiaturen fügen sich unter der Gesamtregie von Thierry Bruehl zu einem in sich geschlossenen Theaterabend mit Musik zusammen.

Alle Taschenopern verbindet dabei ein zentrales Thema: Der Wert des Körpers in der postmodernen Gesellschaft. Dieses exzeptionelle Musikprojekt bietet die einmalige Gelegenheit, eigens für das Taschenopernfestival geschaffene Werke zeitgenössischer Komponistinnen und Komponisten in einem absolut aktuellen Kontext zu erleben. Wann sonst ergibt sich die Möglichkeit, fünf junge Musikschaffende – jede/r stilistisch einmalig – harmonisch zusammengefügt in einem gemeinsamen Musiktheaterabend zu genießen?

Musiktheater-Fans erwartet ein zeitgenössischer Kulturabend der Extraklasse. Das Thema „Zeig mir dein Fleisch!“ provoziert Grenzgänge. Denn der Begriff „Fleisch“ ist in seiner Verfügbarkeit, seiner Verführungsfähigkeit, seinem Vergänglichkeitszwang und seiner Verletzbarkeit eine szenische und kompositorische Herausforderung für die Kreativen. Eine Herausforderung, die das Publikum mit außergewöhnlichem Musiktheater belohnt.

Das Salzburger Taschenopernfestival beeindruckt mit einer sehr großen Anzahl von herausragenden Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen. Allen voran die Komponistinnen und Komponisten mit ihren Werken. Dazu zählen Birke Bertelsmeier mit „Gib mir dein“, nach einer Erzählung von Thomas Mann, Wen Liu mit „Painted Love“, Gerhard E. Winkler mit „Der Mann mit der Blume im Mund“ sowie Stephan Winkler mit „Schweres tragend“ nach den Texten von Max Goldt. Als fünftes Werk wird „Mundbogenrelikte“ gezeigt, choreografische Studien für Harfe mit Resonatoren und Performern.

Die Intention: Theater und Musik, also Schauspiel und Gesang, mit Instrumenten, Bühnenhandlung und Klangrealität gleichwertig miteinander „ins Spiel“ zu bringen.

In Zusammenarbeit mit der Musikschule Solingen und Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal und Ensemble Musikfabrik.

Mitwirkende

Eine Produktion von Klang21

Video

Veranstalter

Kulturmanagement Solingen