Samstag, 28.01.2017, 19:30 Uhr

Die Dinge meiner Eltern Ein bitterhumoriges Solo: Eine Haushaltsauflösung. Was bleibt vom Leben?

  • Schauspiel
Theater und Konzerthaus Solingen
Pina-Bausch-Saal
Eintritt: 13,70 - 26,50 €
  • +
  • + Das Bergische Abo
Parkplätze sind knapp.

Es finden zur gleichen Zeit weitere Veranstaltungen in unserem Hause statt. Das bedeutet, dass Parkplätze am Theater und Konzerthaus knapp werden können. Bitte seien Sie aus diesem Grund frühzeitig bei uns. Sollte der Parkplatz am Theater und Konzerthaus belegt sein, können Sie auch den Parkplatz am Rathausplatz oder am Weyersberg nutzen. Weitere Hinweise zum Parken finden Sie hier.
Da wir eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn öffnen, können Sie entspannt Ihre Veranstaltung starten.

Die Dinge meiner Eltern (28.01.2017 19:30)

Inhalt

Agnes steht im Haus ihrer verstorbenen Eltern. Hier ist sie aufgewachsen, hier haben Vater und Mutter 60 Jahre lang gewohnt – nun muss es geleert werden. Wo fängt man an? Im Keller oder auf dem vollgestopften Speicher? An jedem Gegenstand scheint noch so viel Leben zu hängen, ein vertrauter Geruch oder eine Geschichte! Behalten? Verschenken? Verkaufen? Wegwerfen?

Erinnerungen an die Familie und die eigene Kindheit springen aus Schubladen und Schränken. Agnes stolpert über Briefe und Tagebücher, die nicht für sie
bestimmt waren. „Was vom Leben übrig bleibt, kann alles weg“, hatte ihr ein Entrümpelungs-Profi geraten.

Wenn das so einfach wäre …

ohne Pause
Ende 21:00 Uhr
Gilla Cremer brilliert in ihrem Solo “Die Dinge meiner Eltern”.
Am Ende hat der Tisch die Unterhaltung eingestellt, das Besteck schweigt. Die Dinge haben ihre Sprache verloren. Es sind einfach nur noch Dinge. Agnes hat den Haushalt ihrer Eltern aufgelöst. Vor der Haustür steht der voll gepackte Container des Entrümpelungsunternehmens. Was bleibt, sind Erinnerungen…
Gilla Cremer nimmt die Zuschauer in jeder Szene an die Hand und in der Regie von Dominik Günther gelingt ihr die punktgenaue Balance zwischen anrührenden und komischen Momenten. Viele von ihnen kennen diese biografischen Schnitte, haben sie durchlebt und durchlitten: Den Tod der Eltern, das Auflösen von deren Haushalt, die Wucht der Emotionen, die aus der Vergangenheit heranrollen und auf die man nicht vorbereitet ist. Wenn schlichte Dinge – Spiegel, Koffer, Nähmaschine – die Erinnerung wachrufen und von damals zu erzählen beginnen. Gilla Cremer hat diesen Stoff in ein bewegendes, bitterhumoriges Solo übersetzt. Unbedingt hingehen! (Hamburger Abendblatt)

Berührend: Riesenapplaus für Gilla Cremer
Zu einem schmerzlich schönen Theaterabend verdichtet die grandiose Gilla Cremer „Die Dinge meiner Eltern“. Bewegend konfrontiert sie uns in ihrem Bühnensolo mit einem Thema, das man eigentlich lieber verdrängt. Wunderbar ruft Gilla Cremer zwiespältige Gefühle wach. Ein eindringliches Theatererlebnis, das in Erinnerung an die eigene Familiengeschichte wohl jeden im Publikum ergreift. (Hamburger Morgenpost)

Was ist das eigentlich – unser eigenes Leben?
Gilla Cremer spielt ihr neues Theater-Unikat hinreißend mit einer sehr besonderen melancholischen Zartheit, verzweifelte, humorvolle und wütende Ausbrüche nicht ausgeschlossen. Ihre neue Produktion zieht die Zuschauer in ihren Bann. Am Ende eines großartigen und ausdauernd bejubelten Theaterabends bleibt die Erkenntnis: Was immer die Eltern waren und taten – andere haben wir nicht. (Kultur-Port)

Mitwirkende

Von und mit: Gilla Cremer

Fotos

Veranstalter

Kulturmanagement Solingen